Hotel Latemar

Soraga - Val di Fassa - Dolomiti - Trentino

DAS FASSATAL IM SOMMER, DIE FARBEN DER BERGE, DER ZAUBER DES “ENROSADIRA”

Wenn die Sonne aufgeht oder am Horizont versinkt, tauchen ihre Strahlen die steilen Bergwände in leuchtende Farbe, ein Schauspiel ohnegleichen beginnt. Das touristische Angebot reicht von der traditionellen, erholsamen Wanderung bis zu den schwierigsten Klettersteigen, in einer Umgebung, die es wert ist, entdeckt zu werde: Gipfel, Türme, Felszacken und grüne Weiden. 

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Der Juni öffnet dem Sommer die Pforten, einer Jahreszeit, in der die Berge ihre charakteristischsten und gegensätzlichsten Farben vorzeigen: vom Blau des Himmels zum Weiß der Wolken, darunter das kräftige Grün der Wiesen und Wälder. 

Der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang sind im Fassatal von besonderem Zauber und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Wenn die Sonnenstrahlen von den Felswänden zurückgeworfen werden und sie feuerrot färben, das ist das “Enrosadira”, eine Explosion von Farben, die das Panorama und die ganze Landschaft rundum in einem Augenblick wie durch eine Magie verändern. 

Die Berge mit ihren Landschaften und Ausblicken sind die Seele des Fassatales: Berge zum Erleben, zum Kennenlernen, natürlich unter Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten und Wünsche, vielleicht in Gesellschaft eines Bergführers, der Sie sicher über die etwas schwierigeren Steige führt. Auch im Sommer können die hoch gelegenen Ausgangspunkte zu Ihren Wanderungen bequem mit Liften erreicht werden, dazu ist vor kurzem der „Panorama Pass“ eingeführt worden, eine Karte, die Ihnen im Sommer die freie Nutzung der Seilbahnen erlaubt.

Jeder der sieben Hauptorte des Fassatales ist Ausgangspunkt zu Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, von den Wanderwegen im Tal bis zu Bergwanderungen und Klettersteigen, auch mit Übernachtungen in den Hütten. Die Touristikbüros sowie die Bergführer stehen den Gästen für Informationen und Ratschläge immer zur Verfügung.   

Das Fassatal, wie auch andere nahegelegenen Gebiete, bietet einige sehr interessante Wanderrouten, auf denen man wichtige Begebenheiten der Vergangenheit kennenlernen kann. Dies ist der Fall des Friedenspfades zwischen der Bocche-Kette – in der Umgebung des S. Pellegrino-Passes – dem Costabella und der Marmolada: die Route läuft entlang der italo-österreichischen Front des Ersten Weltkrieges, zahlreich sind die noch sichtbaren Zeugnisse der Kämpfe, wie Schützengraben, Grotten, Wege, Baracken und Schutzwälle. Eine Rückkehr in die Vergangenheit erlebt man auf dem “Viel del Pan”, der seinen Ausgangspunkt in der Mulde des Belvedere hat, die mit der Seilbahn zu erreichen ist. Er führt zum Fedaia, zu Füßen der Marmolada.  Es handelt sich um den alten Weg, den die Händler nahmen, die Brot und andere Waren in Venetien und Trentino verkauften. Oder man wählt einen Weg durch das Durontal, den sogenannten “via del vino e del sale”, er wurde von den “ciaradores”, den Trägern genommen, die mit ihren Lasttieren Waren nach und aus Tirol transportierten

Entlang dieser Handelswegen, die oft in erheblicher Höhe lagen, stehen häufig kleine Votivkapellen und Grabsteine. Hier wurde zum Beispiel das aus den Bergwerken in Belluno kommende Mineralgestein zur Verarbeitung über den Fedaia-Pass nach Bozen transportiert. Diese Wege wurden auch von den Handwerkern des Fassatales benutzt, die saisonweise auswanderten und in den nahegelegenen Regionen als Tischler, Dekorateure und Maler arbeiteten, oder auch als Viehhüter.  

Auch wenn Wandern und Klettern auf den Wegen rings um die Dörfer oder auf den Klettersteigen für anspruchsvollere Bergsteiger die Sportart ist, die hier spontan getätigt wird, können sich auch die anderen Sportler nicht beklagen. Ihnen stehen Ausgestattete Trainingsstrecken in den Wäldern, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Tennis- Basket- und Fußballplätze, sowie In-line-Hockeypisten, Kletter-Übungswände und Radwege und –routen auf Straßen und Waldwegen für Rennrad und Mountainbike zur Verfügung. Auf diesen Straßen sind unter anderem legendäre Seiten in der Geschichte des Radsports geschrieben worden: am Pordoipass ist sogar dem Radrennfahrer Fausto Coppi ein Bronzedenkmal gesetzt worden, dem ungeschlagenen Held vieler „Giro d’Italia“.  Auch zu Pferde können interessante Ausflüge gemacht werden, auf denen man sich im Einklang mit der Natur befindet

In Campitello di Fassa ist ein Trainingsplatz mit sechs Löchern entstanden. Er befindet sich auf den Wiesen in Richtung Canazei, zu Füßen der Sellagruppe. Er wird in Kürze in einen Golfclub mit neun Löchern umgewandelt. In vielen Orten findet man Minigolfplätze und Kinderspielplätze, wo Kleine und Große im Herzen des Dorfes fröhliche Stunden zusammen verbringen können.

Für die Liebhaber des Abenteuers, wie Paragliding oder Drachenfliegen ist das Fassatal zu einem internationalen Bezugspunkt geworden. Im Winter fliegt man vom Col die Rossi über Canazei ab, im Sommer ist der Col Rodella einer der meistbesuchten Treffpunkte im gesamten Alpengebiet. Man nimmt die schnelle Seilbahn, danach schwingt man sich auch stundenlang in die Lüfte, indem man die warmen Ströme nutzt, die der natürliche Motor dieser faszinierenden „Flugmaschinen“ sind. Lokaler Champion und nationaler Lehrer ist  Jimmy Pacher, um dessen Schule sich die gesamte Bewegung dieses Sports dreht.

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